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21.12.2009 
ESPRiT News: ESPRiT Consulting unterstützt Kliniken und Praxen dabei tägliche Probleme zu meistern 
 

Zur Behandlung der altersbedingten Makula Degeneration (Augenkrankheit) wurde im Jahr 2007 ein neues Medikament eingeführt, mit dem die Patienten in regelmässigen Abständen behandelt werden müssen. Dies stellte Kliniken und Praxen weltweit vor ein Problem, das immer akuter wurde. Denn in einer Zeit, in der bereits Ressourcenmangel und Überstunden an der Tagesordnung sind, wurden durch die neuartige Behandlung noch mehr Patienten in die Augenabteilungen der behandelnden Zentren bestellt. Durch die vielen einzelnen Schritte der Untersuchung und Behandlung kam es immer wieder zu Engpässen oder Verfügbarkeitsproblemen.

Novartis, der Hersteller des Augenmedikaments, kontaktierte ESPRiT, um dieses Kapazitätsproblem besser zu verstehen. Der Pilotversuch war so erfolgreich, dass sich in der Folge eine Zusammenarbeit zwischen ESPRiT und zahlreichen Kliniken und Praxen ergab. Damit sich diese auf die neue Situation schnell und effizient einstellen konnten, entwickelte ESPRiT Consulting ein Vorgehen, um die betroffenen Prozesse kostengünstig in jedem Zentrum zu analysieren und Empfehlungen abzugeben. Mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern, die Wartezeiten zu reduzieren und die Patientenzufriedenheit zu erhöhen.

Das von ESPRiT entwickelte Vorgehen beginnt mit einer 2-Tagesanalyse, bei der alle notwendigen Prozesse beobachtet und dokumentiert werden. Die Mitarbeiter des Zentrums erhalten damit zum ersten Mal einen Überblick über Prozess- und Wartezeiten ihrer Patienten. Diese Auswertungen bilden die Basis für die späteren individuellen Empfehlungen. So konnten z.B. in einem Zentrum die Überstunden deutlich reduziert, Wartezeiten bis zu 60 % gesenkt und die Behandlungskapazität um bis zu 25 % gesteigert werden.

ESPRiT ist es aufgrund eines pragmatischen Ansatzes gelungen, erste Erfolge in kürzester Zeit zu erzielen. Mittlerweile sind mehr als 250 Kliniken in 13 Ländern weltweit an diesem Projekt angeschlossen. Eine besondere Herausforderung ist es, sich in jedem einzelnen Land schnell auf die Besonderheiten des Gesundheitsmarktes einzustellen und die Empfehlungen anzupassen.